Der Unterricht im Fach Französisch verlief am 18. März für eine Schülergruppe des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums anders als sonst.
Anlässlich der diesjährigen "Fête de la Francophonie" öffnete die Französische Botschaft in Berlin ihre Türen für Schüler der Jahrgänge 11 und 12 und lud zu einem Besuch ein.
Alix Weidner, Mitarbeiterin der Kulturabteilung, gab den Gästen zunächst einen eindrucksvollen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Gebäudes auf dem Pariser Platz. Im Jahre 2002 vom damaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac neu eröffnet, ist es das Werk des Architektenehepaares Christian und Elisabeth de Portzamparc.
Im Anschluss daran führte Madame Weidner die Jugendlichen durch die Empfangsräume des Botschafters, Philippe Etienne, wo die stilvolle Einrichtung -eine Mischung aus historischen Möbelstücken und moderner Kunst- bewundert werden konnte.
Im Auditorium erklärte sie den konzentriert zuhörenden Schülern (Madame Weidner sprach nämlich die ganze Zeit Französisch!) den Aufbau und die Aufgaben einer Botschaft, stellte Berufsbilder und Praktikumsmöglichkeiten vor und beantwortete Fragen. Mit etwa 250 Beschäftigten ist die Französische Botschaft in Berlin eine der größten diplomatischen Vertretungen Frankreichs in der Welt. Dabei unterstrich sie die besondere Bedeutung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern innerhalb Europas, ein Thema, mit dem sich die Schüler gegenwärtig auch im Unterricht beschäftigen. An diesem Tag konnten sie an diesem besonderen Ort selbst erleben, wie deutsch-französische Zusammenarbeit in der Praxis funktioniert. JU/WE